Notare – nicht fair

Niemand würde sagen das man Notare gar nicht braucht, wenn man bedenkt wie Grundbücher in viele Ländern geführt werden. Aber sind es denn die Notare die für Rechtssicherheit sorgen oder nicht doch die Grundbuchämter die dies von Staatswegen machen.

Autor Klaus am 2020-04-09
Wie funktioniert denn so ein Verkauf einer Immobilie in der Regel. Ein Standartvertrag den ein Notar aus der Schublade zieht wird benutzt. Der kann nicht viel Kosten und denn könnte auch ein Grundbuch vorlegen. Dann schaut sich er Notar die Ausweise an – mit blosen Auge kann er scheinbar Ausweise und Pässe prüfen. Dann das endlose vorlesen, bei dem keiner zuhört, geschweige etwas versteht. Würde man etwas verstehen brächte es nichts, denn an den meisten Klausel ändert keiner etwas.

Dann die eigentliche Arbeit des Notars. Er sperrt das Grundbuch mit eine Vormerkung, die Verhindern soll das keiner zweimal verkauft. Das geht heute elektronisch direkt zum Grundbuch.
Die Sperre bleibt nun solange bis Geld geflossen ist und der Verkäufer grünes Licht gibt.
Danach gibt der Notar die Sperrung frei und ändert das Grundbuch.

Daneben löscht und setzt er Belastungen für Banken als Grundschuld. Er macht Testamente und Beglaubigungen. Aber muss es denn sein das wir einem Notar fast 100 Euro zahlen um ein Dokument zu beglaubigen das wir dann einer Behörde vorlegen. Könnte die Behörde das denn nicht auch direkt machen. Für das online schicken berechnet er dann 250 Euro. Schicken wir das Dokument per Post kostet es nur 0,70 Cent für die Briefmarke.

Erben war bisher eine Sache des Notars sobald ein Grundstück vererbt wurde. Aufgrund der Werte ein lohnende Geschäft denn der Notar berechnet Gebühren die von den Werten abhängig sind. Da bringt Omas Häuschen dem Notar schnell ein paar Tausender ein.
Mittlerweile geht es das ein Erbe aus der Erbengemeinschaft austritt und man dies mit nur einem Beglaubigten Schreiben erledigen kann (100 Euro). Blöd wenn man mehrere Grundbücher hat, dann jedes mal 100 Euro.

Vorher muss man sich aber den Erbschein holen, der ein paar tausend kostet. Beim Amt ohne MwSt, beim Notar ist er plus MwSt. und Auslagen. Auch stellt sich die Frage warum solch ein Erbschein so teuer sein muss. Vor allem bei Erben die sich einig sind sollte es reichen wenn diese beim Amt den Erbschein holen 50 Euro gebühren zahlen, danach zum Grundbuch gehen und sagen wer welches Grundstück bekommt und fertig wäre es.

Schade das sich Erben nicht beschweren, das Sie froh sind steuerfrei Geld geschenkt zu bekommen. Leid tun einem die Verstorbenen die sich die Kröten vom Munde abgespart haben und kaum verstorben langt jeder in die Kasse.





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